Der Geschlechtsverkehr (auch Koitus) bezeichnet landläufig konservativ-tradiert den penetrativen heterosexuellen Sexualakt, also zwischen Mann und Frau. Das bedeutet: Das Eindringen des Mannes mit dem erigierten Penis in die Vagina der Frau. Durch die gesellschaftlichen Entwicklung umfasst Geschlechtsverkehr in seiner aktualisierten Definition den (penetrativen) Sexualakt aller Geschlechter und sexueller Orientierung, also z.B. auch homosexueller Menschen. Mit einbezogen werden zudem auch nicht penetrative Sexualakte zwischen Menschen, z.B. auch Oralsex.
In der Sexualtherapie ist der Geschlechtsverkehr dann ein Thema, wenn es dabei zu Störungen (Anorgasmie, Erektile Dysfunktion, Ejaculatio Praecox etc.) kommt, oder er als wenig lustvoll und eher reizlos erlebt wird. Je nach Ausgangslage kann auch eine gemeinsame Paartherapie von Vorteil sein.