Sexocorporel

Der Sexocorporel ist ein sexualtherapeutisches Verfahren, das von Jean-Yves Desjardins (1931-2011) entwickelt wurde. Es legt seinen Schwerpunkt auf die Verbindung von Körper und Geist. Damit wird die körperliche Variante des sexuellen Erlebens in den Fokus der Sexualtherapie gerückt. Der Sexocorporel basiert auf der Definition der sexuellen Gesundheit der WHO und unterteilt diese in verschiedene Komponenten, etwa der pysiologischen oder der kognitiven. Der Sexocorporel arbeitet zudem mit verschiedenen Erregunsmodi, die mit bestimmten Bewegunsabläufen korresponieren. Das Gesamtmodell kann zunächst recht theoretisierend wirken, durch die zahlreichen praktischen Anwendungsmöglichkeiten sollte sein Konzept aber in keiner Sexualtherapieausbildung fehlen. Es wurde in der embodiment orientierten Sexualtherapie weiterentwickelt.